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	<description>Videospiele, Film und Webkultur</description>
	<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 19:32:44 +0000</pubDate>
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		<title>10 Dinge über die&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 16:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rotfuchs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;ich aus verschiedenen Gründen bisher (noch) nicht bloggen konnte.
Die zehn schönsten Autounfälle, Explosionen, Tütensuppen Deutschlands. Die Liste lässt sich dank Fernsehsehnder wie Prosieben oder RTL beliebig erweitern. Es scheint als würde eine schier endlose Lawine geistigen Dünnschiss über uns hinweg rollen, eine nie versiegende Quelle von substanzloser Ergüsse zu völlig belangloser Themen. Vielleicht sogar die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230;ich aus verschiedenen Gründen bisher (noch) nicht bloggen konnte.</strong></p>
<p>Die zehn schönsten Autounfälle, Explosionen, Tütensuppen Deutschlands. Die Liste lässt sich dank Fernsehsehnder wie Prosieben oder RTL beliebig erweitern. Es scheint als würde eine schier endlose Lawine geistigen Dünnschiss über uns hinweg rollen, eine nie versiegende Quelle von substanzloser Ergüsse zu völlig belangloser Themen. Vielleicht sogar die Zukunft der Samstag Abend Unterhaltung. Trotzdem oder gerade wegen dieser inzwischen gängigen Praxis auf dem TV-Markt versuche ich mich ebenfalls an einer Liste. <span id="more-193"></span></p>
<p>Auf B-Prominenz werde ich indes natürlich verzichten. Genauso wenig versuche ich erst gar nicht einen lehrreichen Hintergrund in meiner Aufzählung zu integrieren. Vor Werbung, Selbstbeweihräucherung und sogar vor Sarkasmus bleibt man bei mir verschont. Zumindest soweit es mir möglich ist einen verständlichen Satz zu verfassen ohne gleich in Polemik zu verfallen.</p>
<p>Wie schon erwähnt behandelt meine Liste 10 Dinge über die ich nicht bloggen konnte. Die Hintergründe sind dabei von Thema zu Thema unterschiedlich. Von der einfachen Schreibblockade bis zu Texten die nach Vollendung nie meinen Ansprüchen genügten war schon alles dabei.</p>
<p><strong>10. Donnie Darko</strong><br />
Lässt sich zu einem so komplexen Film der selbst nach mehrmaliger Betrachtung nicht langweilig wird eine umfassende Kritik schreiben? Tatsächlich war die Filmkritik schnell geschrieben, jedoch vermisste ich beim Korrekturlesen einen gewissen Tiefgang bei der Auseinandersetzung mit der Materie. Womöglich ist dieser Film nur für mich ein komplexes Meisterwerk. Als zu großer Fan dieses Streifens möchte ich mich nicht mit Kritikpunkten rumschlagen und legte die Kritik deswegen auf Eis.</p>
<p><strong>9. gamesTM</strong><br />
Das englische Multiplattform-Magazin über Video- und Computerspiele kommt nach Deutschland. Die Euphorie zum Start war groß, die erste Ausgabe hatte mich sofort überzeugen und der einzige Grund nicht über dieses Ereignis zu bloggen war ein voller Terminkalender. Danach begannen die Umbauten an der Zeitschrift und die Tragödie nahm ihren Lauf. Zuerst wurde das Heftformat vergrößert, damit man die Schrift im Heft bei Wind und Wetter noch gut lesen konnte. Kurze Zeit später wurde ein hässlicher, dicker, grell leuchtender Balken auf dem Cover eingeführt, damit auch Leser mit erheblicher Sehschwäche die gamesTM am Kiosk noch gut von den anderen Magazinen unterscheiden konnten. Um ein wenig die Produktionskosten der deutschen gamesTM zu senken, wurde die Heftbindung abgeschafft, zukünftig sollten die Seiten von zwei Klammern zusammengehalten werden. Der Preis wurde schließlich angehoben und auf zweimonatliche Erscheinungsweise umgestellt. </p>
<p>Wenn sich etwas mit der Zeit an der deutschen gamesTM nicht geändert hat, dann sind es Website und Forum. Die installierte Forensoftware wird nur halbherzig von den Administratoren (der Redaktion) gewartet. Kritikpunkte werden zur Kenntnis genommen, das heißt aber nicht dass man sich die Mühe macht und darum kümmert. Vielleicht ist dies mitunter ein Grund weshalb das Forum der deutschen gamesTM nach mittlerweile einjährigen Bestehen immer noch fast ausgestorben ist. </p>
<p>Durch mein Abo beweise ich dieser Zeitschrift auch weiterhin die Treue. Von einen Blogeintrag halte ich aufgrund der vielen Änderungen aber vorerst gebührenden Abstand, viel positives gibt es sowieso nicht zu berichten, leider!</p>
<p><strong>8. Ridge Racer 6</strong><br />
Wenn es einen Arcade Rennspiel gibt der mich begeistern kann, dann ist es wohl die Ridge Racer Serie. Kein anderes Spiel hat es in dermaßen kurzer Zeit geschafft mein Interesse zu locken. Die einfache Steuerung, die immer gleichen Strecken und das atemberaubende Geschwindigkeitsgefühl machen es möglich. Dadurch wird auch Anfängern die normalerweise keine Rennspiele in ihrer Konsole rotieren lassen schnell ein Sieg ermöglicht. </p>
<p>Leider erkauft sich die Serie den schnellen Einstieg durch einen sehr hohen Schwierigkeitsgrad zum Ende hin. Waren die ersten Rennen im Spiel noch mit wenig Mühe zu meistern, steigt der Anspruch spätestens ab der Hälfte ins unermessliche. Fehler sind danach tabu, einmal zu früh in die Kurve gelenkt und das Rennen ist verloren. Selbst fehlerloses Fahren wird nicht immer belohnt. Das kann einem besonders auf die Nerven gehen wenn der Gegner einem in der letzten Kurve überholt.</p>
<p>Sicherlich würde ich irgendwie schon eine Kritik zu Ridge Racer 6 auf die Beine stellen können. Wie bei einem schlechten Film wird aber jedes von mir bewertete Spiel bis zum Abspann ertragen, bevor ich daran mache den Titel auseinanderzunehmen. Der hohe Schwierigkeitsgrand ab der Hälfte macht es mir aber unmöglich den Abspann noch in diesem Jahrtausend zu erreichen. Daher gibt es auch keinen Test und das Spiel wandert in die Ecke.</p>
<p><strong>7. Playstation Portable</strong><br />
Seit dem Deutschland-Start der kleinen Taschenkonsole nenne ich eine PSP mein eigen. Ich habe in den Jahren mit viel der PSP durchgemacht, lange Zugfahrten oder langweilige Momente ließen sich wunderbar mit ein paar Runden in Twisted Metal, Lumines oder Ridge Racer überwinden. Doch wie jedes Handheld geht auch der PSP irgendwann mal der Saft aus. Im Falle von Sonys Taschenkonsole sogar erstaunlich schnell, gerade mal einen UMD Film und der Akku ist leer. 2 Stunden Ridge Racer am Stück und die PSP pfeift aus allen Löchern. Die nur mittelmäßige Verarbeitung der Buttons und die starke Spiegelung des Displays sind auch nicht ideal. </p>
<p>Mein größter Kritikpunkt ist aber Gewicht und Bauform der PSP, der kleine Energiefresser ist praktisch nicht für die Hosentasche konzipiert. Das merkt man schon wenn man versucht sich so einen Klotz in die Hosentasche zu stecken, wenn nicht gerade die Hose bei dem Gewicht nach unten gezogen wird, bleibt noch eine ausgebeulte Hose mit der man sicher zum Hingucker in Bus und Bahn wird. Allenfalls in einer Handtasche würde ich die PSP verstauen, das schwere Gewicht könnte dann aber schnell in die Schultern gehen. </p>
<p>Ganz bestimmt sogar hat die PSP auch ihre guten Seiten. Da ich mir für den kleinen K(l)otzbrocken aber nie mehr als drei Spiele gekauft habe und das Ding jetzt in der Ecke zum Staubfänger mutiert, erspare ich mir die Worte im Internet und überlasse das Urteil Fachpresse und Fans.</p>
<p><strong>6. Zattoo</strong><br />
Dank Zattoo baucht man keinen Fernseher mehr, der kleine Internetplayer ersetzt das TV-Programm über Kabel und Satellit. Zumindest in der Theorie, die Zattoo Senderliste lässt beim Thema Vielfalt noch etwas zu wünschen übrig. Die gebührenpflichtigen Programme von A wie ARD bis Z wie ZDF sind vertreten. Zusätzlich findet man noch ein paar Spartensender und ein paar Programme aus den umliegenden EU-Ländern. Von den großen privaten Sendern wie Pro7 oder RTL ist leider nichts zu finden. </p>
<p>Einen geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul, Zattoo ist kostenlos, Ausfälle oder Verbindungsabbrüche halten sich in Grenzen und die Bildqualität ist ganz in Ordnung. Über Zattoo habe ich bisher kein Wort geschrieben da mir dieser kleine nützliche Player nie lange genug im Gedächtnis hängen geblieben ist, oft kommt die Software bei mir auch nicht zum Einsatz, vielleicht ändert sich dies irgendwann mal wenn die großen privaten Sender dazu stoßen. </p>
<p><strong>5. Southland Tales</strong><br />
Wieder ein Film der mich begeistern konnte. Im Gegensatz zu Donnie Darko scheint mich Southland Tales aber als Einziger gefesselt zu haben. Entsprechend lesen sich die Kritiken zu Southland Tales vernichtend, zu viele Handlungsstränge, eine wirre Erzählweise und eine zu abgehobene Geschichte waren die Kritikpunkte. Selbst wenn mein Empfinden bei diesem Film etwas anders ausgesehen hat, möchte ich den etablierten Filmkritikern nicht widersprechen. Schon gar nicht der heiligen IMDb mit ihrer mächtigen <em>User Ratings</em>, daher versuche ich mich überhaupt nicht erst an einer Kritik.</p>
<p><strong>4. Forza Motorsport 2</strong><br />
Forza 2 ist schon eher ein Rennspiel dass meinen Geschmack entspricht. Von der Fahrphysik, den bis ins Detail nachgebildeten Fahrzeugkarosserien bis zum Schadensmodell, welches in einer Rennsimulation bisher nur selten zu bewundern gab, ist alles im Spiel enthalten, dass die Herzen von Rennsportfans höher schlagen lässt. So ähnlich würde vermutlich mein Fazit zum Spiel aussehen, dazu ist es bis heute noch nicht gekommen. </p>
<p>An dem Test zu Foza Motorsport 2 sitze ich jetzt schon einige Monate. Wenn etwas beim schreiben einer Kritik schief gehen kann, dann ist es mir mit diesem Spiel sicherlich schon passiert. Das beginnt bei der Einleitung die mir einfach nicht gelingen will und endet über die genauen Aspekte des Spiels. Kaum habe ich einen akzeptablen Satz zusammen, verweigert mein Computer den Dienst oder andere Pflichten zerren mich von der Tastatur. Abgesehen von der Motivation die bei jedem neuen Anlauf ein klein wenig mehr absinkt, versuche ich einen Test zum Spiel inzwischen weitestgehend zu vermeiden und konzentriere mich lieber auf andere Titel. </p>
<p><strong>3. Twokinds</strong><br />
Allein für Webcomics habe ich einen eigenen Ordner in den Lesezeichen platziert. Die meisten halbwegs berühmten Vertreter lese ich schon nicht mehr. Es ist der immer gleiche Dialog über Videospiele oder künstlich auf lustig getrimmte Panels. Glücklicherweise gibt es durchaus ein paar Ausnahmen denen ich fast täglich einen Besuch abstatte, trotz des Wissens dass vielleicht nur einmal die Woche ein Update kommt. Twokinds kann sich zu meinen bevorzugten Seiten im Internet zählen. Die Geschichte kommt ohne aufgezwungenen Humor aus und beweist in den letzten Monat sehr viel Tiefgang. </p>
<p>Zu einen extra Blogeintrag konnte ich mich bisher noch nicht durchringen. Zum einen habe ich zuletzt mit <em>Nana&#8217;s Life</em> schlechte Erfahrungen im Bezug auf Blogeinträgen gemacht. Die sehr ernsthafte Geschichte in Verbindung mit dem Hintergrundwissen aus dem Anime <em>Elfen Lied</em> haben nur wenige verstanden. Zum anderen ist Twokinds ein Furry-Comic welches die Zielgruppe etwas einschränken sollte.</p>
<p><strong>2. Morgenheit.de</strong><br />
Diese Website ist ein Traum für alle Zeitschiftensammler die in kleinen Dörfern beheimatet sind, sich nicht mit wahnsinnig teuren Ausland-Abos rumschlagen möchten und trotzdem in den Genuss einer Ausgabe des favorisierten Importmagazins kommen wollen. Die Preise auf Morgenheit sind natürlich keine Kleinigkeit, dafür hat man es mit einem deutschen Händler zu tun, der Import und das damit anfallende Risiko sind nicht gegeben. </p>
<p>Leider bietet Morgenheit nicht den Service den ich mir gerne gewünscht hätte. Anfragen werden zwar stets freundlich und schnell beantwortet, das Sortiment weisst aber starke Schwankungen auf. Manche geführten Titel sind veraltet oder werden nur sehr unregelmäßig aktualisiert. Von Morgenheit möchte ich weder abraten noch es im Moment empfehlen. Aus dem Grund habe ich bisher von einer Vorstellung abgesehen und warte bis sich das Angebot bessert.</p>
<p><strong>1. GTA IV</strong><br />
Den Preis für das am längsten rotierende Videospiel in meiner Konsole bekommt mit weiten Abstand das wohl erfolgreichste Spiel des vergangenen Jahres. GTA IV hat mich sehr beansprucht, die Geschichte war nicht nur unterhaltsam sondern auch anstrengend. Anfängliche Enttäuschung über das neue Grafikdesign folgte nach ein paar Wochen die Begeisterung aufgrund der vielen Möglichkeiten im Spiel. </p>
<p>Vor 1-2 Wochen habe ich GTA IV erfolgreich beendet, von den 100% bin ich zwar noch weit entfernt, den Abspann habe ich aber schon gesehen. Dank Komplettlösung, die bei mir seit GTA3 zur Pflichtlektüre geworden ist, weis ich welche Möglichkeiten nach dem absolvieren der Handlung noch auf mich warten. In dem knappen Jahr mit dem ich mich mit GTA IV beschäftigte konnte ich nur schlecht meine Erlebnisse in Worte fassen. Dies werde ich mit einem Test später sicherlich noch nachholen. </p>
<p><strong>Links:</strong><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Donnie_darko">http://de.wikipedia.org/wiki/Donnie_darko</a> - Donnie Darko<br />
<a href="http://games-tm.de/">http://games-tm.de/</a> - gamesTM<br />
<a href="http://www.metacritic.com/games/platforms/xbox360/ridgeracer6">http://www.metacritic.com/games/platforms/xbox360/ridgeracer6</a> - Ridge Racer 6<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PlayStation_Portable">http://de.wikipedia.org/wiki/PlayStation_Portable</a> - PSP<br />
<a href="http://zattoo.com/de">http://zattoo.com/de</a> - Zattoo<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Southland_Tales">http://de.wikipedia.org/wiki/Southland_Tales</a> - Southland Tales<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Forza_Motorsport_2">http://de.wikipedia.org/wiki/Forza_Motorsport_2</a> - Forza 2<br />
<a href="http://2kinds.com/">http://2kinds.com/</a> - Twokinds<br />
<a href="https://www.morgenheit.de/">https://www.morgenheit.de/</a> - Morgenheit<br />
<a href="http://www.metacritic.com/games/platforms/xbox360/grandtheftauto4">http://www.metacritic.com/games/platforms/xbox360/grandtheftauto4</a> - GTA IV</p>]]></content:encoded>
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		<title>Napster</title>
		<link>http://www.fuchsfront.de/2009/02/28/napster/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 14:44:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rotfuchs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>

		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<category><![CDATA[Firefox]]></category>

		<category><![CDATA[Internet Explorer]]></category>

		<category><![CDATA[iTunes]]></category>

		<category><![CDATA[last.fm]]></category>

		<category><![CDATA[Musik-Flatrate]]></category>

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		<description><![CDATA[Über 7 Millionen Songs verspricht Napster in der Musik-Flatrate, schon ab 9,95 Euro, doch lohnt sich dieses Angebot auch?
Musik im Internet ist seit dem Start von Napster zu einem heiklen Thema geworden. Bot Napster damals noch alle Songs kostenlos im mp3 Format an, sind sie heute kostenpflichtige und verpacken jeden Musikdownload vorsorglich in einer DRM [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über 7 Millionen Songs verspricht Napster in der Musik-Flatrate, schon ab 9,95 Euro, doch lohnt sich dieses Angebot auch?</strong></p>
<p>Musik im Internet ist seit dem Start von Napster zu einem heiklen Thema geworden. Bot Napster damals noch alle Songs kostenlos im mp3 Format an, sind sie heute kostenpflichtige und verpacken jeden Musikdownload vorsorglich in einer DRM geschützten WMA Datei. Die Technik mit der Musikdateien ausgetauscht werden hat sich ebenfalls geändert. Zu Anfang bestimmte das Angebot ein P2P Clients und eine relativ große Community, jetzt findet der Download ausschließlich über einen zentralen Musikkatalog statt auf dessen Angebot nur Napster selbst Einfluss nehmen kann.<span id="more-186"></span></p>
<p>Überhaupt hat sich mit den Jahren viel geändert, kostenlose Musikdienste die eine lange Liste von bekannten Künstlern führten sind heute illegal oder aus dem Internet verschwunden. Stattdessen gibt es heute Musikportale wie den iTunes-Store, Musicload, Nowdio oder Napster als kostenpflichtige Alternative. Musik gilt heute mit etwa einen Euro pro Song zum Download. Wer 10 bis 12 Euro mehr übrig hat, kann sich auch gleich ein Album kaufen.</p>
<p>Ich hatte mich schon seit dem Start von Napsters Musik-Flatrate mit dem Angebot auseinandergesetzt und gleich ein Abo abgeschlossen. Meine Meinung zum Service war zu Anfang durchweg positiv, verschlechterte sich durch die fehlerhafte Software, dem immer kleiner werdenden Angebot und schlechten Supportleistungen. Das Ende fand einige Monate später mit einer Kündigung statt, als man mir versehentlich zu viel Geld vom Konto abbuchte, ich damit kurzzeitig ins Minus rutschte und man sich nicht einmal in der Lage sah mir den überzogenen Restbetrag zurückzuerstatten. </p>
<p>Dank eines 7 Tage kostenlosen Angebots versuche ich mich ein weiteres mal an der Musik-Flatrate von Napster. Entsprechend skeptisch installierte ich die Napster-Client Software ein weiteres mal auf meinen Computer. Erstaunlich finde ich, dass meine Login-Daten nach etwa 3 Jahren Abstinenz immer noch funktionieren, da ich mit der Kündigung auch gleich um meine Löschung gebeten habe. Meine Kontonummer von damals wird inzwischen nicht mehr akzeptiert. Da ist es gut dass neben Lastschrift noch Paypal und Click&#038;Buy als Zahlungsmethode akzeptiert wird. Jeder Napster-User braucht zwangsweise eine gültige Zahlungsmethode in den Einstellungen. Das gilt auch wenn man die Flatrate nur 7 Tage testen möchte oder sich über einen Promo-Code/Prepaid-Karte registriert. </p>
<p>Glücklicherweise hat sich mit den Jahren der Napster-Client deutlich verbessert. Die neue Softwareversion lief auf meiner Windows Testumgebung ohne Probleme, wenn man von gelegentlich hoher Prozessorauslastung mal absieht. Der Napster-Client eignet sich damit gut für den Musikdownload, möchte man mit einer Abspielsoftware aber auch unentwegt Musik hören um sie beispielsweise für Last.fm zu scrobbeln, sollte man auf den Windows Media Player ausweichen der deutlich weniger Ressourcen frisst. Wenn es nur um den Musikgenuss geht dann ist kein Software Client nötig, mit der neuen Napster Version wurde in Deutschland nun auch endlich die Browservariante gestartet. </p>
<p>Der Napster Webclient bietet fast alle Funktionen der Software Variante und sieht zudem noch genauso wie der Software Client aus. Musikdownloads sind über den Browser leider nicht möglich, außerdem wird noch nicht jeder Browser unterstützt. Während Internet Explorer 7 und Mozilla Firefox 3 keine Probleme machten, kam es im Opera Browser zu Darstellungsproblemen, beim Safari verweigert Napster den Dienst. Trotz der Einschränkungen ist der Webclient eine logische und sinnvolle Ergänzung, im Gegensatz zum iTunes Store, bei dem die iTunes Software inklusive Quicktime Player zwingend vorausgesetzt sind, kann die Napster Flatrate auf jedem Rechner verwendet werden der Firefox und Adobe Flash unterstützt. Somit sind Linux Benutzer endlich nicht mehr ausgesperrt und können ebenfalls über ein Abo nachdenken. Es ist allerdings fraglich ob ein Abo für den Napster Webclient allein, zu Zeiten von Last.fm und Simfy, noch sinnvoll ist.</p>
<p>Während meiner 7 Tage Flatrate habe ich das Musikangebot genau untersucht. Die Menge von über 7 Millionen Songs ließ sich bei der Menge nicht überprüfen, daher suchte ich nach - von der Masse eher - unbekannten Künstlern. Tatsächlich kann sich das Angebot sehen lassen, von E.S. Posthumus war neben dem ersten Album Unearthed auch die Signle Posthumus Zone abrufbar. Auf das neue Album von E.S. Posthumus &#8220;Cartographer&#8221; wurde leider verzichtet. Dafür findet man von Immediate und Globus jeweils ein Album. Selbst bekannte Künstler wie Metallica oder Iron Maiden die vor einigen Jahren noch nicht im Angebot aufgeführt war, findet sich nun fast vollständig bei Napster wieder. Das Angebot ist überwältigend und wird einer großen Musikauswahl gerecht.</p>
<p>Bei der Einsortierung der Künstler hat man sich leider keine Mühe gegeben. Ähnliche Künstler wie &#8220;Immediate&#8221; und &#8220;The Immediate&#8221; werden auf einer Seite aufgeführt. Neben der modernen Klassik-Musik von dem Frauen-Qaurtett von Bond findet man auch die Titel eines gleichnamigen Rappers. Dieses Durcheinander zieht sich bei genauerer Betrachtung durch das ganze Angebot. Wer sich halbwegs mit den Künstlern auskennt nach denen man sucht, wird nicht enttäuscht, andernfalls kommt es vielleicht zu bösen Überraschungen. Damit komme ich zu einem Knackpunkt der Musik-Flatrate: Wer sich durch die große Auswahl neue Eindrücke von bisher unbekannten Künstlern erhofft, wird mit Napster auf Dauer nicht glücklich. Die Alternativvorschläge sind bestenfalls ausreichend. Die neue Automix Funktion, welche ähnliche Künstler zu einem vorgeschlagenen Song auswählt mangelhaft. Wenn mir bei E.S. Posthumus (Elektronisch, Orchestral, Sontiges) Westlife und Madonna vorgeschlagen wird dann läuft definitiv etwas schief. Das gleiche Bild bei Metallica und anderen Metal-Künstlern, man könnte meinen Automix kennt nur Popsongs oder lässt alles Andere nicht zu. </p>
<p>Die Napster Musik-Flatrate gibt es in zwei Varianten. Für 9,95 Euro/Monat hat man vollen Zugriff auf die komplette Musiksammlung, wer 5 Euro im Monat mehr ausgibt, darf sich die runtergeladene Musik auch auf seinem mobilen Musikplayer anhören. Vorausgesetzt für den mobilen Genuss wird ein WMA DRM fähiges Abspielgerät, Napster bietet hierfür einen extra Onlineshop mit ein paar Angeboten. Damit man den neuen Musikplayer auch bespielen kann, wird der Napster Software Client wiederum benötigt der wegen des WMA DRM nach wie vor ausschließlich für Windows Betriebssysteme ausgelegt ist. OSX und Linux Benutzer bleiben demnach außen vor.</p>
<p>Flatrate-Kunden können sich bei Napster außerdem über ein exklusives Forum freuen. Die alte unsichere Forensoftware die ich noch von meinem Abo kannte ist Geschichte, stattdessen hat man keine Kosten gescheut und ist gleich auf ein vBulletin umgestiegen. Anscheinend haben die Betreiber des Forum aber nicht viel Ahnung davon was eine Community ausmacht. Der Funktionsumfang wurde auf ein Minimum eingeschränkt, alle vBB typischen Funktionen sowie zur heutigen Zeit zum Standard gehörenden Funktionen wie Avatare, Signaturen oder Profile sind deaktiviert. Moderatoren gibt es ebenfalls keine, es spielt keine Rolle wie viel Rechtschreibfehler oder Beleidigungen in einem Forenbeitrag stehen solange keine Kraftausdrücke verwendet werden. Anscheinend schaut man bei Napster lieber auf das Geld der Kunden als auf deren Verhalten im Forum. Entsprechend wird dies mit einem leeren Forum bei Napster quittiert. Wie schon bei meinem Abo damals hat sich bei der praktisch ausgestorbenen Community nichts getan.</p>
<p>Doch während man über das Forum hinwegsehen kann und es eigentlich nicht benötigt, ist der Support bei Problemen mit der Abspielsoftware, Fragen zu Napster oder Kündigungen der Abo-Flatrate eine Pflicht. Zu meinem Erstaunen hat sich hier wenig getan, die Support-Formulare sind noch genauso wie vor Jahren aufgebaut. Die umfangreichen Formulare bei denen die Versionsnummer von dem genutzten Browser und der Client-Software abgefragt werden bieten einerseits ideale Voraussetzungen für professionelle Hilfe bei technischen Problemen, können bei allgemeinen Fragen zu Napster aber auch ganz schön auf die Nerven gehen. Auf den Support würde ich nicht zurückgreifen bräuchte nicht die allgemeine Hilfe auf der Internetseite und in dem Software Client eine Überarbeitung. </p>
<p>Der eMail-Support soll angeblich in zwei Tagen auf Fragen reagieren, bei mir haben sie sich mit etwas unter einer Woche aber etwas länger Zeit gelassen. Dabei empfand ich meine Frage mit dem Wechsel des Benutzernamens als keine große Herausforderung. Dafür wurde die Antwort erwartungsgemäß mit Standard-Floskeln abgefertigt. Änderungen bei den einen Kundendaten sind ausschließlich über die dafür vorgesehen Formulare möglich. Wenn kein Formular zu einer Information zur Verfügung steht, lässt sich diese auch dauerhaft nicht ändern. Glücklich kann sich jemand schätzen der sein Abo nicht automatisch verlängern lässt, dieser muss sich bei einer Kündigung zwangsweise mit dem Support auseinandersetzen. das Prepaid-Modell ist hier die sichere Alternative und bietet zudem eine gute Kostenkontrolle, sollte mal versehentlich zu viel vom Konto abgebucht werden.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Das Angebot der Napster Musik-Flatrate ist mit über 7 Millionen Songs in Deutschland unschlagbar. Wenn man sich unbedingt eine Flatrate anschaffen möchte, der kann unter Berücksichtigung meiner Kritikpunkte zugreifen. Allen Anderen empfehle ich den kostenlosen 7 Tage Test für Neukunden, nur Kündigen sollte man seinen Test rechtzeitig, andernfalls wandelt sich das Angebot nach Ablauf der Testphase in ein reguläres Abo für 9,95 Euro im Monat. Wer auch ohne Napster schon glücklich ist, der wird bei der Musik-Flatrate nicht viel verpassen. </p>]]></content:encoded>
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		<title>Saints Row</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 21:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rotfuchs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Review]]></category>

		<category><![CDATA[Telespiele]]></category>

		<category><![CDATA[Gta]]></category>

		<category><![CDATA[Open World]]></category>

		<category><![CDATA[San Andreas]]></category>

		<category><![CDATA[Third Person]]></category>

		<category><![CDATA[THQ]]></category>

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		<description><![CDATA[Sieht aus wie Grand Theft Auto: San Andreas, hört und schmeckt auch so, aber wie spielt es sich? 
Als wäre es Gestern - ich erinnere mich noch genau - da bin ich durch die Mienen der Ultor Company auf dem Mars geschlichen und war Teil einer virtuellen Revolution. Das Spiel von damals hieß Red Faction [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sieht aus wie Grand Theft Auto: San Andreas, hört und schmeckt auch so, aber wie spielt es sich?</strong> </p>
<p>Als wäre es Gestern - ich erinnere mich noch genau - da bin ich durch die Mienen der Ultor Company auf dem Mars geschlichen und war Teil einer virtuellen Revolution. Das Spiel von damals hieß Red Faction und stammt von Volition. Es nur eine Frage der Zeit bis mir ein neuer Titel der Entwicklerschmiede in die Hände fiel: Saints Row war einer meiner ersten Titel für die Xbox360 und trotzdem hat es fast 2 Jahre gedauert bis ich den Abspann von dem Spiel gesehen habe.<span id="more-179"></span></p>
<p>Ich muss gestehen, schon vor Saints Row kannte ich einige Xbox360 Titel und war mit der GTA-Serie gut vertraut. Da hat es natürlich nicht lange gedauert bis ich die ersten Schwächen in Saints Row gesehen habe. Allen voran die schlechte Fahrzeugphysik und ständigen Framerateeinbrüchen waren die Gründe weshalb ich das Spiel immer wieder zurück nach hinten in die Sammlung wandern ließ. </p>
<p>Zwei Jahre, eine Empfehlung und unzählige begeisterte Forenbeiträge später habe ich einen neuen Versuch gestartet. Saints Row wollte ich endlich durchspielen, um jeden Preis, selbst wenn es mich alle verbliebenen Nerven kosten sollte. Schlimmer als <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ninjabread_Man">Ninjabread Man</a> konnte es kaum werden, tatsächlich wurde ich von dem Spiel gegen Ende nicht enttäuscht.</p>
<p>In Saints Row übernimmt man die Rolle eines selbst gebastelten Protagonisten. Die Auswahl ist in diesem Fall wirklich sehr groß, von der Augenbrauen-Größe bis zu den Wangenknochen ist alles dabei. Obwohl das Aussehen des virtuellen Protagonisten keine größere Rolle im Spiel einnimmt, ist es doch interessant zu sehen welche Auswahlmöglichkeiten man zur Verfügung hat um sein Alter-Ego am besten zu verunstalten. Somit war mein virtueller Gangster sicher nicht das schönste Exemplar, schief angeguckt oder auf meinen unförmigen Charakter angesprochen wurde ich im Spiel aber nie.</p>
<p>Kaum ist der virtueller Charakter im Spiel geht es mit der Geschichte auch schon los: In der Stadt Stillwater wird man zu Beginn von dem Anführer der <em>Third Street Saints</em> gerettet. Dieser verkündet später, er möchte Stillwater mit seiner Gang übernehmen und die feindlichen Gruppierungen vertreiben. Natürlich nur damit die Bandenkriege zwischen den <em>Vice Kings</em>, den <em>Los Carnales</em>, den <em>Westside Rollerz</em> und selbstverständlich auch den <em>Third Street Saints</em> ein Ende haben. Soweit der dünne geschichtliche Hintergrund um sich mit den restlichen Gangs zu verfeinden. Glücklicherweise zieht die Handlung mit der Zeit etwas an und endet mit einem großen Knall.</p>
<p>Die Steuerung in Saints Row erinnert stark die alten GTA Teile auf der Playstation2. Das sorgt besonders zu Anfang für Verwirrung da man nicht wie auf der Xbox360 und PS3 üblich mit den Trigger-Tasten hinten am Pad Gas und Bremse betätigt. Trotzdem bedarf es keiner großen Eingewöhnungszeit bis man alle wichtigen Steuerelemente auf den Punkt genau ausführen kann. </p>
<p>Aber nicht nur die Steuerung wurde von der GTA-Serie übernommen, praktisch alle wichtigen Elemente hat man schonmal in <em>San Andreas</em> gesehen. Leider macht das Saints Row nicht zu einem besseren Spiel, Stillwater wirkt künstlich, manche Gebäude halbherzig eingebaut und es kommt oft zu Grafikfehlern. Fährt man beispielsweise auf der Autobahn oder in der Innenstadt zu schnell, kann es auch mal passieren dass das Fahrzeug beim Wechsel zum nächsten Stadtteil für ein paar Sekunden auf der Stelle stehen bleibt oder Gebäude erst sehr spät ins Bild rutschen. Dies kann innerhalb der Aufträge im Spiel die Nerven strapazieren, der Fehler ist aber die Ausnahme und kommt zum Glück nur selten vor.</p>
<p>Schlimmer sind dagegen schon die Einbrüche der Framerate, das besonders beim Auto fahren auffällt und praktisch beim abbiegen immer zu sehen ist. Das war ein Grund weshalb ich mich zu Anfang nie lange mit Saints Row beschäftigen wollte, selbst eine umfangreiche Reinigung der DVD hat nicht geholfen. Wer mit der Framerate noch leben kann, der wird sich über fehlende Speicherpunkte innerhalb der Missionen vielleicht ärgern. Ein kleiner Fehler am Ende einer Mission genügt und man darf von vorne beginnen.</p>
<p>Bei der ganzen negativen Kritik übersieht man aber schnell die positive Seite von Saints Row. An der Stelle bei der <em>San Andreas</em> aufhörte, setzt der Klon an und bietet ein paar erfrischende Ideen. Anstatt wie in der GTA-Serie den Handlungsstrang blind zu folgen, muss man sich in Stillwater erst den nötigen Respekt verdienen und sich bei den Nebenaktivitäten bedienen. Von dem Autodiebstahl, Auftragsmörder bis zum Chauffeur für Sex besessene Promis ist die Auswahl schier unendlich. An dieser Stelle merkt man auch deutlich weshalb es von dem Spiel eine für den deutschen Markt angepasste Version gibt. Bei Amokläufen (Vandalismus-Aktivitäten) und Auftragsmorde hat man bei der USK sicher nichts zu lachen gehabt. </p>
<p>Im Gegensatz zu <em>San Andreas</em> ist Stillwater sofort komplett befahrbar, es wird auch kein roter Fanden bei der Missionswahl vorgegeben. Es ist egal mit welcher Gang man sich als erstes anlegt solange man genügend Respekt verdient hat. Ein richtiger Gangster benötigt neben dem Respekt aber auch noch durchschlagende Waffen als Argument. Leider sind die Waffenshops in diesem Fall nicht sehr spendabel und verkaufen die Knarren zu Wucherpreisen. </p>
<p>Wer sich nicht mit Aufträgen und Aktivitäten quälen möchte, der kann sich auch an Festungen versuchen. Eine Festung ist ein Gebäude oder ein Gelände in einem Stadtteil den es zu erobern gilt. Ist die Festung erstmal gestürmt, gehört einem auch gleich der Stadtteil und dessen tägliche Einnahmen. Ein großes Ganggebiet löst demnach das Geld-Problem und vereinfacht zudem die Missionen im Spiel da sich in den eroberten Stadtteilen vermehrt befreundete Gangmitglieder tummeln.</p>
<p>Das Radio in Stillwater ist abwechslungsreich und zugleich nervtötend. Von Klassikern bis zu modernen Songs ist alles dabei. Aber sieht man mal von den Rap-Titeln ab, von denen ich keine Ahnung habe, finden sich kaum Titel mit Rang und Namen im Radioprogramm. An dieser Stelle bietet GTA die bessere Mischung und geht auch weniger auf die Nerven.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Saints Row bietet eine unterhaltsame Mischung und kann für einige Stunden begeistern wenn man sich darauf einlässt. Besonders der spätere Handlungsverlauf und die freie Missionswahl hat mir gefallen. Dafür muss man allerdings über die Schwächen wie Framerate-Einbrüche und fehlender Speicherpunkte hinwegsehen. Fans der GTA Serie sollten daher um diesen Titel aber einen großen Bogen machen. Die GTA-Serie bietet mit dem 4. Teil eine inzwischen bessere Alternative das sich im Preis/Leistungsverhältnis eher lohnt. Sparfüchse und Freunde von Fun-Shooter sollten vorher unbedingt auf Probe spielen.</p>
<p><strong>6 von 10 Respektpunkte</strong></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was wurde eigentlich aus&#8230;? (Teil 1)</title>
		<link>http://www.fuchsfront.de/2009/01/25/was-wurde-eigentlich-aus/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 15:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rotfuchs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Special]]></category>

		<category><![CDATA[Telespiele]]></category>

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		<category><![CDATA[Exklusiv]]></category>

		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>

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		<category><![CDATA[Xbox]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Rückblick zu einigen Xbox Exklusivtiteln der Microsoft Game Studios und ihren Schöpfern
Es ist das Jahr 2003, die Führung der Playstation2 zu den beiden Kontrahenten Xbox und Gamecube kristallisiert sich langsam heraus. Trotzdem liefert sich jeder der drei großen Konsolenhersteller einen erbitterten Kampf, die Waffen sind Exklusivtitel namenhafter Entwicklerstudios. Doch einer ist neu im Geschäft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mein Rückblick zu einigen Xbox Exklusivtiteln der Microsoft Game Studios und ihren Schöpfern</strong></p>
<p>Es ist das Jahr 2003, die Führung der Playstation2 zu den beiden Kontrahenten Xbox und Gamecube kristallisiert sich langsam heraus. Trotzdem liefert sich jeder der drei großen Konsolenhersteller einen erbitterten Kampf, die Waffen sind Exklusivtitel namenhafter Entwicklerstudios. Doch einer ist neu im Geschäft, die Xbox ist Microsofts erste Spielekonsole, für die hauseigenen Game Studios ist ein stationäres Spielesystem daher eine völlig neue Erfahrung. In diesem Rückblick widme ich mich daher einigen Xbox Exklusivtiteln der Microsoft Game Studios.<span id="more-161"></span></p>
<p><strong>Midtown Madness 3</strong><br />
Midtown Madness hat seinen Ursprung auf dem PC und sollte als Fun-Racer in den Köpfen vieler PC Spieler noch heute hängen geblieben sein. Ähnlich wie Driver, welches kurze Zeit nach Midtown Madness das Licht der Händlerregale erblickt, durfte man Aufträge in einer frei befahrbaren Stadt erledigen und dabei ein detailgetreues Chicago genießen. </p>
<p>Teil 3 der Fun-Racer Serie hatte zwei Besonderheiten, zum einen wurde das Spiel ausschließlich für die Xbox entwickelt, mit dessen Entscheidung man nicht nur auf Gegenliebe gestoßen ist. Zum anderen wechselte Microsoft den Entwickler und ließ anstatt der Angel Studios (heute Rockstar San Diego) diesmal die Jungs von DICE (u.a. Battlefield, Mirror&#8217;s Edge) Hand anlegen. </p>
<p>Die Fahrzeugauswahl in Midtown Madness 3 wurde verdreifacht, mit Washington D.C. und Paris wurden zwei neue Metropolen eingeführt und das Schadensmodell sowie die Fahrphysik war auf das jeweilige Fahrzeug abgestimmt. Des weiteren bot das Spiel noch einen Online-Modus mit dem Spieler auf der ganzen Welt mittels Xbox-Live gegeneinander antreten konnten.</p>
<p>Trotzdem hat es beim dritten Teil der Serie nur für eine durchschnittliche Metacritic Wertung von 76 Punkten gereicht. Positiv wurde allgemein die riesigen Stadte aufgefasst, ebenso konnte die Grafik mit vielen kleinen Details überzeugen. Dementsprechend gab es in den Städten viel zu entdecken, was wiederum zu einer hohen Langzeitmotivation führte. Auf Dauer ist der Einzelspielermodus aufgrund immer gleicher Aufgabenabläufe aber ermüdend und abwechslungsarm. Sieht man mal von der Masse an neuen Fahrzeugen und den zwei neuen Metropolen ab, bot das Spiel im Vergleich zu den Vorgängern nicht viel Neues. Der Multiplayer muss ohne Straßenverkehr auskommen, was auf Dauer sehr demotivierend ist.</p>
<p><strong>MechAssault</strong><br />
Entwickelt wurde MechAssault von den Day 1 Studios die zuletzt für F.E.A.R. und Fracture auf der Konsole verantwortlich waren. Im Spiel steuert man einen Kampfroboter in der Third-Person Ansicht und kämpfte sich durch mehrere Level einer fiktiven Welt. Pikanterweise bot die erste Auflage von MechAssault einen Bug mit dem es Hackern gelang, fremden Programmcode von einer Memory Card auszuführen und somit das System zu umgehen. </p>
<p>MechAssault war besonders für die unterhaltsamen Multiplayer Duelle in Xbox Live bekannt. Dank FASA-Lizenz konnte man sich inhaltlich beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Battletech">BattleTech Universum</a> bedienen. Eine Interaktion mit der Umgebung brachten zudem mehr Würze ins Gefecht. Kritisiert wurde das zu sehr nach Arcade getrimmte Gameplay, ein viel zu kurzer Singlplayer, stellenweise miserable Sprachausgabe und ein praktisch nicht vorhandene Balance der Mechs. Ein paar Verbindungsprobleme mit Xbox Live trübten ebenfalls den Spielspaß. Unterm Strich bot MechAssault immer noch genug Action für eine leicht gehobene Metacritic Wertung von 87 Punkten.</p>
<p><strong>Kakuto Chojin</strong><br />
Selbst so mancher Xbox Spieler und Beat&#8217;em&#8217;Up Fan wird sich bei diesem Titel den Kopf kratzen. Microsoft hat Kakuto Chojin, kurz nach dem Release in den USA, wegen anstößig religiöser Anspielungen vom Markt genommen. In Europa ist das Spiel nie erschienen und dementsprechend weitestgehend unbekannt. Konzipiert wurde Kakuto Chojin vom japanischen Studio Dream Publishing die zuletzt für Appleseed EX auf der PS2 verantwortlich waren.</p>
<p>Neben der bereits erwähnten religiösen Anspielungen wurde die mittelmäßige Grafik und unglücklich gewählte Soundtrack kritisiert. Positiv war das solide Kampfsystem und eine hohe Motivationskurve. Eine gute Wertung gab es im Durchschnitt aber nicht dafür, Metacritic führt den Titel nur mit 46 Punkten in der Datenbank.</p>
<p><strong>Fortsetzung folgt</strong><br />
Im zweiten Teil meines Rückblicks beschäftige ich mich neben Kung Fu Chaos, Tork und Crimson Skies auch noch mit dem in der Presse hochgelobten Psychonauts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Watchmen</title>
		<link>http://www.fuchsfront.de/2009/01/07/watchmen/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 17:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rotfuchs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Alan Moore]]></category>

		<category><![CDATA[Comic]]></category>

		<category><![CDATA[Kino]]></category>

		<category><![CDATA[Superhelden]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Comic von Alan Moore und Dave Gibbons, ausgezeichnet als eines der 100 besten Romane vom Time Magazine.
Anlässlich der baldigen Veröffentlichung der Comic-Verfilmung Watchmen habe ich mir das Comicbuch im englischen Originaltext von DC Comics zukommen lassen. Bis auf einen gelben Umschlag und einem großen Schriftzug ein äußerlich unscheinbares Buch, dessen Inhalt dem Leser eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Comic von Alan Moore und Dave Gibbons, ausgezeichnet als eines der 100 besten Romane vom Time Magazine.</strong></p>
<p>Anlässlich der baldigen Veröffentlichung der Comic-Verfilmung Watchmen habe ich mir das Comicbuch im englischen Originaltext von DC Comics zukommen lassen. Bis auf einen gelben Umschlag und einem großen Schriftzug ein äußerlich unscheinbares Buch, dessen Inhalt dem Leser eine völlig neue Geschichte offenbart, fernab von alten Superhelden-Klischees. <span id="more-156"></span></p>
<p>Die Welt in Watchmen ist trotz Superhelden kein schöner Ort. Es zeigt eine fiktive Version der USA aus den 80er Jahren, es herrscht der Kalte Krieg mit Russland und Superhelden sind seit dem Anti-Superheldengesetz aus den 70er Jahren, dem Keene-Act, offiziell verboten. </p>
<p>In dieser Zeit gab es zwei Superhelden-Generationen, die Erste trat um 1930 auf und formierte sich als die &#8220;Minutemen&#8221;, sie hatten keine besonderen Fähigkeiten. Die zweite Generation konnte dagegen schon mit technischen Spielereien glänzen und hatte zum Teil auch richtige Superkräfte. Aufgrund der Selbstjustiz welche die Superhelden mit ihrer Tätigkeit verübten, kamen sie allerdings immer häufiger in die Kritik bis sie schließlich durch den Keene-Act verboten wurden.</p>
<p>Einige Helden arbeiten seither für den Staat an der Forschung (Dr. Manhattan) oder dem Geheimdienst (Comedian), einer ließ seine Maske fallen und verdiente sich dadurch ein Vermögen (Ozymandias). Manche hingen ihre Superhelden-Tätigkeit an den Nagel (Nite Owl II, Silk Spectre II), einer ging allerdings in den Untergrund - von der Polizei gesucht - und blieb weiter als Superheld aktiv.</p>
<p>In Alan Moores Meisterwerk geht es um die Ermordung des ehemaligen Superhelden &#8220;The Comedian&#8221; den es aufzuklären gilt. Sein Kollege Rorschach ist dem Täter auf der Spur und wittert schon bald eine Verschwörung hinter dem Mord. </p>
<p>Zwischen den Kapiteln im Buch findet man teils Zitate, Randnotizen und Auszüge einer fiktiven Biografie. Alles mit viel Liebe zum Detail gestaltet und ist für interessierte Leser die gerne mehr über die Hintergründe der Superhelden erfahren möchten eine Pflicht. Watchmen ist in 12 Kapitel unterteilt und zeigt die Geschichte der verschiedenen Heldencharaktere. Da wäre zum Beispiel Note Owl II der sein Kostüm an den Nagel gehängt hat und in alten Erinnerungen schwelgt oder sein Kollege Rorschach der sich dem Keene-Act nicht beugen will und auf eigene Faust weiter macht.</p>
<p>Jeder Charakter im Comic hat seine eigene ganz spezielle Persönlichkeit die weit entfernt von dem glänzenden Image eines Standard-Superhelden entfernt ist. Da werden vergangenen Tagen nachgetrauert, nicht ganz nach den Regeln gespielt - was zum Tod von Unschuldigen führt - und die Midlife Crisis voll ausgelebt. Viele mal mehr mal weniger versteckte Andeutungen bilden in Watchmen eine schöne Parallele zur realen Welt. </p>
<p>Über Watchmen selbst könnte man problemlos ein nochmal so dickes Buch füllen. Da ich aber weder die Zeit noch den Platz habe, belasse ich es hier bei einer Empfehlung und verweise auf das Buch &#8220;Watching the Watchmen: The Definitive Companion to the Ultimate Graphic Novel&#8221; als analytische Hilfe.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Gears of War</title>
		<link>http://www.fuchsfront.de/2009/01/06/gears-of-war/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 13:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rotfuchs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Review]]></category>

		<category><![CDATA[Telespiele]]></category>

		<category><![CDATA[Ab18]]></category>

		<category><![CDATA[Epic]]></category>

		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>

		<category><![CDATA[Xbox 360]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Locust greifen, niemand ist vor ihnen sicher. Werden Marcus Fenix und sein Team die Bedrohung aufhalten können?
Eine Invasion steht bevor, der Planet wimmelt nur so von blutrünstigen Aliens die aus dem Boden gekrochen kommen. Da hilft nur Kettensäge bereit halten und auf in die Schlacht! Das waren zumindest meine ersten Gedanken als voller Vorfreude [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Locust greifen, niemand ist vor ihnen sicher. Werden Marcus Fenix und sein Team die Bedrohung aufhalten können?</strong></p>
<p>Eine Invasion steht bevor, der Planet wimmelt nur so von blutrünstigen Aliens die aus dem Boden gekrochen kommen. Da hilft nur Kettensäge bereit halten und auf in die Schlacht! Das waren zumindest meine ersten Gedanken als voller Vorfreude die DVD-Verpackung zu Gears of War aufriss. <span id="more-148"></span></p>
<p>Dabei hätte ich mit der Verpackung etwas vorsichtiger umgehen sollen, denn der Spieleshop bei dem ich GoW ergattern konnte, wollte gleich den vollen Verkaufspreis von mir haben. Wenn ein Spiel indiziert wird kann man es ja mit der Kundschaft machen. </p>
<p>Wenigstens klingt die Geschichte zu Gears of War vielversprechend: Irgendein Planet wird von einer unbekannten Rasse angegriffen, diese sind nicht nur wegen ihre blutrünstigen Attacken überlegen, sondern auch gefürchtet da sie an jedem Ort plötzlich auftauchen können, in Erdlöchern aus dem inneren des Planeten. Ihr spielt Markus Fenix, ein knallharter Mann der aufgrund Befehlsverweigerung ins Gefängnis wanderte. Die ständigen Angriffe der Locust zwangen jedoch die Menschen schließlich, jeden verfügbaren Mann einzuziehen und genau hier schlüpft ihr in die Rolle von Markus Fenix.</p>
<p>Was Epic Games bei diesem Spiel auf den Bildschirm zaubert ist Grafik in bester Qualität. Jedes kleinste Detail wurde modelliert oder mit hochauflösenden Texturen versehen, zum Beispiel die Gesichter der Locust die bei genauer Betrachtung einer verschrumpelten Pflaume oder der Mondoberfläche ähneln. Andererseits sehen die Menschen auch nicht viel besser aus, ein paar Narben im Gesicht und ein Körper wie das Michelin Maskottchen auf Doping sind nicht die besten Voraussetzungen um einen Schönheitswettbewerb zu gewinnen.</p>
<p>Unter der Haube von Gears of War steckt die Unreal Engine 3, eine Eigenentwicklung von Epic Games, die auch in vielen anderen Spielen zum Einsatz kommt. Trotz der fantastischen Grafik sind im Spiel nur sehr wenig Ladepausen enthalten die zudem noch relativ kurz ausfallen. Dafür sind die Leven sehr geradlinig ausgefallen, von der vorgeschriebenen Strecke abweichen und seinen eigenen Weg suchen ist nicht möglich.</p>
<p>Den Entwicklern merkt man bei GoW an, dass ihre Wurzeln bei der Unreal Tournament Serie liegen. Das Level- und Charackterdesign weckt bei so manchen UT-Spieler angenehme Erinnerungen. Leider lässt sich das auch vom Story Modus behaupten, der noch nie eine Stärke von Epic Games war und dementsprechend zu knapp geraten ist. </p>
<p>Für einen Third-Person-Shooter hat Gears of War eine gelungene Steuerung. Der linke Analogstick bewegt den Spielcharackter in die gewünschte Richtung während man sich mit dem Rechten umschaut. Das Digitalkreuz ermöglicht den schnellen Waffenwechsel, da man maximal nur 3 Waffen gleichzeitig tragen kann (1x Handgranaten, 2x Gewehre) sollte die Wahl der Waffe sorgfältig getroffen werden.</p>
<p>Die unteren Schultertaste (links und rechts) dienen zum zielen und schießen während die oberen für Nachladen und Truppenstatus reserviert sind. Als besonders praktisch erweist sich der Truppen-Status mit dem man nicht nur die Gesundheit der Kameraden bzw. deren momentaner Aufenthalt im Blick behalten kann, sondern auch gleich das nächste Missonsziel betrachten kann. </p>
<p>Metzger Freunde oder Spatter Fans sollten schon mal die B-Taste im Hinterkopf behalten, mit dieser kann man, sofern die richtige Waffe gewählt, die eingebaute Kettensäge aktivieren und sein Gegner zur Gehacktes verarbeiten. Das Blut spritzt dann in alle Richtungen, wenn man Glück hat auch gegen den Bildschirm. </p>
<p>Im Gegensatz zu den meisten Shootern ist in Deckung gehen bei Gears of War Pflicht, extra dafür gibt es die A-Taste mit der man unter anderen von Deckung zu Deckung huschen kann oder sich über kleinere Objekte rollt. </p>
<p>Der Sound in GoW ist gut gelungen, ob Explosionen, die Teamkameraden oder das Grunzen der Locust, alles hört sich dank Dolby Digital authentisch an. Es kommt das Gefühl auf, als wäre man in einer echten Schlacht, sofern ich als Kriegsdienstverweigerer das überhaupt einschätzen kann. </p>
<p>Die deutsche Synchronisation ist ebenfalls gelungen, die Übersetzer sind gänzlich ohne holländische oder französische Akzente. Obwohl an der einen oder anderen Stelle die Übersetzer etwas lustlos ihre Sätze sprechen verliert das Spiel nicht an Atmosphäre. Wer lieber die originale Sprachausgabe hören will, stellt die Systemsprache der Konsole einfach auf Englisch – auf der GoW-DVD sind mehrere Sprachen enthalten.</p>
<p>Während des ganzen Spiels steuert man Markus Fenix und darf vorwiegend eine Gruppe aus 3 bis maximal 4 Männern befehligen. Die Bots kommen aber auch ohne Befehle aus, was die Arbeit für Action-Fans deutlich erleichtert. </p>
<p>Wie erwähnt ist der Story Modus in Gears of War etwas zu knapp ausgefallen, weder inhaltlich noch von der Länge kann die Geschichte überzeugen. Schon nach dem 5. Akt ist Schluss, danach kann man sich höchstens noch mit dem Multiplayer begnügen. </p>
<p>Aber trotz der kurzen Spieldauer von nur 16 Stunden macht Gears of War spaß. Die einzelnen Levels sind sehr unterschiedlich gestaltet worden sodass für jeden etwas dabei ist. In wenigen Levels steht man sogar vor der Wahl zwischen zwei Wegen, die Abzweigung führt allerdings schnell wieder zusammen sodass es keinen Wiederspielwert bringt. Selbst eine Fahrmission wurde eingebaut in der man mit Panzer vor den Cryll (blutrünstige Fledermäuse) abhauen muss.</p>
<p>Die Steuerung ist für Konsoleros schnell erlernt, PC-Spieler die Maus und Tastatur gewöhnt sind, werden sich hingegen erst einmal daran gewöhnen müssen. Ein Tutorial ist für alle Fälle im Spiel enthalten, das sollten Neulinge unbedingt ausnutzen. </p>
<p>Eine Energieanzeige für Gesundheit und Rüstung gibt es in Gears of War nicht. Stattdessen wird ein roter Ring in der Mitte des Bildschirmes eingeblendet sollte man zu hart getroffen sein, geht man nicht in Deckung färbt sich der Bildschirm später komplett rot und das Spiel ist zu Ende, ansonsten regeneriert sich die Lebensenergie automatisch. </p>
<p>Da Epic Games schon mit Unreal Tournament einen hohen Qualitätsstandard gesetzt hat, waren die Erwartungen gegenüber Gears of War entsprechend groß. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In einer Hand voll Maps die sich über Xbox-Live jederzeit erweitern lassen, gibt man sich in 3 Spielmodie die Kante. Hinzu kommt noch ein Coop-Modus mit dem man den kompletten Storymodus, entweder über Splitscreen oder Xbox-Live, nochmals durchspielen kann. </p>
<p>Der Spielmodus Kriegsgebiet bildet die einfachste Variante in der zwei Teams, Locust gegen Menschen, gegeneinander antreten. Bei Hinrichtung spielen wieder zwei Teams gegeneinander, diesmal muss man jedoch den Gegner einen Todesstoß verpassen da sie sich sonst automatisch wieder regenerieren können. In dem Modus Tötung bekommt jedes Team einen Anführer den es gilt zu töten, erst wenn dieser erledigt ist wird die Runde beendet. </p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Gears of War ist nicht zu unrecht in den Verkaufscharts und Xbox360 Toplisten mehrere Wochen auf Nummer 1 gewesen. Um es auf den Punkt zu bringen: Dieses Spiel rockt! Schon allein grafisch gibt es kein vergleichbares Spiel das besser oder zumindest genauso gut auf der 360 aussieht. </p>
<p>Der Story Modus hat mich hingegen etwas enttäuscht, das Spiel ist schnell durchgespielt und bietet anschließend nur noch im Multiplayer zusätzliche Unterhaltungsmöglichkeiten. Bonusmaterial wie zusätzliche Level oder ein alternatives Ende ist leider nicht enthalten.</p>
<p>Wer ein Xbox-Live Gold Abo hat, kann sich glücklich schätzen, der Multiplayer von Gears of War kann noch Wochen später unterhalten. Alle Anderen sollten GoW unbedingt bei einem Freund oder über einen 48 Stunden XBL-Freischaltcode online testen, es lohnt sich.</p>
<p><strong>9 von 10 Locust</strong></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ace Combat 6: Fires of Liberation</title>
		<link>http://www.fuchsfront.de/2009/01/02/ace-combat-6-fires-of-liberation/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 15:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rotfuchs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Review]]></category>

		<category><![CDATA[Telespiele]]></category>

		<category><![CDATA[Arcade]]></category>

		<category><![CDATA[Kampfjets]]></category>

		<category><![CDATA[Namco]]></category>

		<category><![CDATA[Xbox 360]]></category>

		<category><![CDATA[Xbox Live]]></category>

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		<description><![CDATA[Über den Wolken, da muss das Kampfgeschehen doch grenzenlos sein. Ace Combat 6 auf dem Prüfstand.
Ein schier endlos großer Luftraum erstreckt sich vor mir, die Sonne scheint und es sind nur wenige Wolken am Horizont zu erkennen. Es ist kein Vogel weit und breit zu sehen während ich langsam über die Berge gleite und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über den Wolken, da muss das Kampfgeschehen doch grenzenlos sein. Ace Combat 6 auf dem Prüfstand.</strong></p>
<p>Ein schier endlos großer Luftraum erstreckt sich vor mir, die Sonne scheint und es sind nur wenige Wolken am Horizont zu erkennen. Es ist kein Vogel weit und breit zu sehen während ich langsam über die Berge gleite und die Aussicht genieße. Die perfekte Voraussetzung für einen kleinen Abstecher in die tiefen Schluchten und Täler die mich gleich erwarten werden, denn dort wartet schon der Feind auf mich.<span id="more-140"></span></p>
<p>Mein letztes Videospiel das ansatzweise dem Gameplay eines Arkade-Kampfjet Spiels wie Ace Combat 6 erinnert war eine Filmversoftung zu <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Independence_Day_(video_game)">Independence Day</a> für PSOne. Selbst wenn es zur damaligen Zeit schon bessere Spiele für einen Abstecher in den virtuellen Luftraum gab, habe ich mich erst kürzlich wieder dazu entschlossen eines solcher Titel für die aktuelle Hardwaregeneration zu besorgen. Da kam mir ein vorweihnachtliches Angebot bei Amazon gerade recht und ich griff ohne zu zögern gleich zu.</p>
<p>Seit meinen ersten Flugstunden auf der PSOne hat sich einiges getan. Waren früher noch X und Viereck für Beschleunigung und Bremsung, sind heute die Schultertasten (Trigger) am 360 Pad dafür zuständig. Wie bei einem Rennspiel kann man je nach Druckauswirkung auf den Triggern entsprechend langsam oder schnell ein Flugmanöver durchführen. Zusätzlich kann man mit den übrigen zwei Schultertasten die Flugrichtung leicht beeinflussen und korrigieren. Ansonsten wird mit dem linken Analogstick gelenkt während der rechte Stick zum justieren der Kamera seine Dienste verrichtet. </p>
<p>Was sich vielleicht schon jetzt ziemlich kompliziert anhören mag, ist in Wirklichkeit ganz schnell gelernt und bei genauerer Betrachtung ein Kinderspiel. Trotzdem war ich froh dass Ace Combat ein umfassendes Tutorial anbietet, andernfalls wäre ich vermutlich schon bei der ersten Missionen gescheitert. Ein bisschen Fingerspitzengefühl bei der Lenkung eines Kampfjets ist durchaus nötig.</p>
<p>Bestanden Gebäude in alten Flugspielen meist nur aus matschigen Bodentexturen und symbolisierten Feine nur einen roten Punkt auf dem Radar, so hat sich in den letzten 10 Jahren tatsächlich nicht viel getan. Zumindest sind die Bodentexturen heute nicht mehr ganz matschig, vereinzelte Gebäude bekamen sogar ein schlichtes 3D Modell spendiert. Ab einer bestimmen Flughöhe lässt sich sogar von einer wunderschönen Landschaft schwärmen. </p>
<p>Trotz dieser kleinen Gemeinsamkeiten aus Spielen vergangener Tage hat sich die Grafik in Ace Combat 6 drastisch verbessert. Wenn man erst einmal in der Luft ist, möchte man nicht mehr so schnell landen. Das liegt mitunter an den schönen Wolkenformationen und den Abschussanimationen des eigenen Kampfjets. Schießt man zum Beispiel eine Rakete in Richtung feindliches Radarflugzeug, zieht diese Rakete eine schöne Spur weißen Rauchs hinter sich her - was besonders bei größeren Gefechten einen positiven Eindruck hinterlässt. Während sich diese Rakete in Richtung ziel bewegt, sieht man auf dem Bildschirm in Form eines kleinen Minidisplays am Bildschirmrand den anvisierten Gegner bzw. dessen Zerstörung. </p>
<p>Leider bietet die Geschichte welche in Ace Combat 6 von verschiedenen Personen erzählt wird, nicht ganz so viel Tiefgang und wird zudem noch ausgesprochen emotionslos vorgetragen. Im Kern der Geschichte geht es um den Konflikt zweier Nationen (Estovakia und Emmeria). Die Hauptstadt Emmerias &#8220;Gracemeria&#8221; ist dabei der Dreh und Angelpunkt, sie wird zu Anfang der Geschichte angegriffen und von den Estovaken besetzt. Auf Seite der Kampfflotte von Emmeria gilt es nun, das stark angegriffene Heimatland bis zur Hauptstadt zurückzuerobern. </p>
<p>Nach jeder erfolgreich absolvierten Mission gibt es eine kurze Rendersequenz die den Plot voran treibt. Zu Anfang funktioniert dieses Vorgehen kombiniert mit den verschiedenen Blickwinkeln der in den Krieg verwickelten Parteien auch ziemlich gut. Gegen Mitte des Spiels werden die kurzen Filme aber schnell langweilig, zum einen da die Figuren in der Geschichte nur selten etwas interessantes zu sagen haben, zum anderen da sich die Hintergründe und Bewegungsabläufe dieser fast regelmäßig wiederholen. Ich kann mir gut vorstellen dass Namco an dieser Stelle Produktionskosten sparen wollte. Dafür spricht auch die Präsentation der Rendersequenzen selbst, welche man in dieser Art schon vor gut 10 Jahren auf der PSOne bewundern konnte.</p>
<p>Die Musikuntermalung in den Missionen passt zum Geschehen, hat teils schnelle Rhythmen, wiederholt sich aber auch gerne. Besonders bei Einsätzen die bis zu einer Stunde dauern können, geht die sich immer wiederholende Musik auf die Nerven. Da in Ace Combat 6 aber sowieso sehr viele Funksprüche während der Missionen empfangen werden, ist eine Musikuntermalung gar nicht notwendig. </p>
<p>Wie Anfangs schon erwähnt, bietet der neuste Ace Combat Ableger eine sehr eingängiges Arcade-Erlebnis. Wem das nicht genug ist, der kann den Schwierigkeitsgrad den eigenen Wünschen in drei Stufen anpassen - von &#8220;Einfach&#8221; bis zur &#8220;Simulation&#8221;. Dadurch ändert sich auch das Flugverhalten des Jets und die Steuerung wird sehr anspruchsvoll. Wem das noch nicht genügen sollte, der kann sich bei eBay schon eimal nach einer Ace-Edge-Edition von AC6 umschauen. Darin enthalten sind Joystick und Schubhebel die noch ein wenig Eingewöhnungszeit mit drauf setzen. </p>
<p>Vor und nach jeder Mission gibt es eine kurze Besprechung in der auf die Einzelheiten und den Ablauf eingegangen wird. Neben Position der Gegner und deren Stärke im Verhältnis zur eigenen Mannschaft, erhält man noch allerhand Informationen zu den einzelnen Zwischenzielen innerhalb einer Mission. Während man dann in der Luft feindliche Kampfjets abschießt und sich die Zwischenziele vornimmt, kann sich der Auftrag in einer Mission jederzeit ändern. Daher ist es unabdingbar sich mit den Funksprüchen der Kollegen zu befassen, um beispielsweise eine Bombardierung einer Stadt zu verhindern. Besonders ärgerlich ist dies wenn gleich mehrere Funksprüche hintereinander eintreffen und man innerhalb eines knapp bemessenen Zeitlimits ein Ziel ausschalten muss.</p>
<p>Die Funksprüche und Zwischensequenzen in Ace Combat 6 sind in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln. Dank emotionsloser Sprecher hat man aber nicht viel von der englischen Synchronisation. Eine Option um auf den japanischen Originalton umschalten zu können, wie es bei DoA Xtreme 2 der Fall ist, wäre wünschenswert gewesen. </p>
<p>Positiv sollte noch erwähnt werden dass Ace Combat 6 zu diesem Zeitpunkt eine Reihe von Flugzeugskins auf dem Xbox Live Marktplatz kostenlos zum Download anbietet. Sollte man mit dem Microsoft Dienst beim Spielstart verbunden sein, wird man sogar jedes mal auf die Downloads hingewiesen. Was bei kostenpflichtigen Downloads - von denen es zum Glück keine gibt - die man nicht kaufen möchte auf Dauer ziemlich nervig werden könnte.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Ace Combat 6 hat meine Erwartungen übertroffen, die Steuerung ist schnell gelernt und der Schwierigkeitsgrad einfach mit viel Luft nach oben. Der Himmel und die teils riesige Fläche der zu überfliegenden Landschaften ist atemberaubend. Zwischensequenzen und Musikuntermalung könnten zwar besser sein, erfüllen ihren Zweck aber ganz gut. Bedenkt man zudem dass Ace Combat 6 schon zum Schnäppchenpreis zu haben ist, kann ich allen Flugbegeisterten aufgrund der momentan schwachen Auswahl an Alternativen eine klare Kaufempfehlung aussprechen. </p>
<p><strong>8 von 10 Punkte</strong></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Project Gotham Racing 4</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 18:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rotfuchs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Als großer Fan des Rennsport war PGR4 ein Pflichttitel wie für mich wie bei Anderen Gears of War oder Grand Theft Auto.
Viele Kritikpunkte gab es in den vergangenen Tests zu PGR4 nicht, trotzdem bekam das Spiel nie so viel Aufmerksamkeit wie sein Vorgänger. Das Spiel mache zwar vieles besser als sein Vorgänger, biete aber bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als großer Fan des Rennsport war PGR4 ein Pflichttitel wie für mich wie bei Anderen Gears of War oder Grand Theft Auto.</strong></p>
<p>Viele Kritikpunkte gab es in den vergangenen Tests zu PGR4 nicht, trotzdem bekam das Spiel nie so viel Aufmerksamkeit wie sein Vorgänger. Das Spiel mache zwar vieles besser als sein Vorgänger, biete aber bis auf Motorräder nicht viel neues und wäre daher nur Fans der PGR-Serie zu empfehlen. Wer den Vorgänger gespielt hat, braucht den Nachfolger nicht, so heißt es. Tatsächlich ist es im Internet ziemlich schnell still um den vierten Teil des beliebten Microsoft Zugpferds geworden.<span id="more-136"></span></p>
<p>Wenn man PGR4 zum ersten mal in sein Laufwerk einlegt und das Spiel startet, muss man sich seinen Fahrer zusammenstellen. Neben allgemeinen Informationen wie Nationalität oder Spielername darf man auch zwischen Motorrad-Helmen und Fahrerkluften wählen. Eine nette Spielerei die eigentlichen Spiel aber keine weitere Auswirkung auf das Geschehen hat, einzig als Motorrad-Fahrer kann man sich seinen Charakter noch einmal genauer anschauen.</p>
<p>Kaum ist das Profil erstellt geht es ins Spielmenü. Das wurde mit viel Liebe zum Detail gefertigt und erinnert an die animierten Menüs aus Dirt. Der Hintergrund ist eine jubelnde, schlicht in zwei Farben gehaltene Menschenmenge. Es scheint als würden Regentropfen vom innen des Monitors abperlen, damit wollte man vermutlich auf die neuen Wettereffekte im Spiel hindeuten. Eine Neuerung von PGR4 sind die Wettereffekte, zur Auswahl stehen Regen, Schnell, Nebel und der klassische Sonnenschein. Je nach Ausgangslage kann sich das Wetter während eines Rennens ändern. Liegt beispielsweise schon ein bisschen Schnee auf der Strecke, kann es plötzlich anfangen zu regnen. Besonders ärgerlich kann es werden wenn man 3 von 4 Runden unter klaren Himmel gefahren ist und in der letzten Runde ein Regenschauer einbricht, denn bei nasser Fahrbahn ändert sich das Bremsverhalten beträchtlich. Glücklicherweise muss man keinen Platzregen bzw. plötzlichen Wetterumschwung befürchten, vor dem Rennen wird man im Ladebildschirm mit den nötigen Wetterinformationen versorgt.</p>
<p>Im Gegensatz zu anderen Rennspielen kauft man sich seine Fahrzeuge nicht mehr einzeln sondern in Pakten. So gibt es beispielsweise ein Honda-Packet mit Motorrädern und Autos des Herstellers. Teilweise werden die Pakete aber auch durch die Fahrleistung der virtuellen Gefährten zusammengestellt. Eigens für diese Pakete eingerichtet wurde ein PGR-Shop in dem sich auch Rennstrecken, ein Spielerbild, Helme und diverse andere Dinge einkaufen lassen. Der mit Abstand teuerste Gegenstand im Spiel ist ein Spielerbild welches nach dem Kauf auch gleich einen Erfolg freischaltet, einen Nutzen für dieses Bild gibt es im Spiel aber nicht.</p>
<p>Die Währung in PGR4 sind Kudos welche man für gewonnene Rennen und besonders waghalsige Fahrmanöver erhält. Setz man beispielsweise einen Drift in der Kurve ein, wird über die Zeit des Drifts eine Zahl in Kudos hochgezählt. Sollte man danach noch ein Burnout machen oder fährt über eine nahe gelegene Rampe, bekommt man leicht das Doppelte an Kudos zusammen. Somit lassen sich so mehrere Tricks aneinander reihen und den Kudos-Wert in schwindelerregende Höhen treiben. </p>
<p>Wie schon im Vorgänger gibt es auch in PGR4 einen Arcade-Modus in dem man verschiedene Aufgaben lösen muss und, je nach Schwierigkeitsgrad, mit Silber, Gold oder Platin belohnt wird. Außerdem gibt es im Singleplayer einen Karriere-Modus der praktisch kein Ende ist. Im Karriere-Modus tourt man durch Europa, Asien und den USA - auf einem Kalender werden die Renntermine präsentiert. In jeder Saison gilt es eine bestimme Anzahl von Rennen zu meistern, der Schwierigkeitsgrad lässt sich zwischen den einzelnen Events dabei an das eigene Können anpassen - von Anfänger bis Profi in drei Stufen. Ab und zu trifft man zudem auf ein Einladungsturnier über das sich Spezialwagen wie ein Elektroauto gewinnen lassen. Für jedes gewonnene Rennen im Karriere-Modus gibt es Punkte, die gesammelte Anzahl dieser wird in einer Rangliste aller CPU gesteuerten Fahrzeuge verglichen. </p>
<p>Die Steuerung in PGR4 ist gewohnt eine Mischung aus Arcade und Simulation. Die Bremse ist nicht zwingend in jeder Kurve erforderlich, sofern man nicht zu schnell fährt und das Driften beherrscht. Dieser will gelernt sein, kommt man von der Strecke ab und berührt eine Straßenbande sind die verdienten Kudos für diesen Drift weg, außerdem verliert man beträchtlich an Geschwindigkeit. Die Fahrzeuge im Spiel steuern sich unterschiedlich und fühlen sich realistisch an. Nasse oder verschneite Straßen machen die Rennen im Spiel anspruchsvoller, einen großen Unterschied zwischen Wasser oder Schnee auf der Rennstrecke merkt man aber nicht.</p>
<p>Dafür unterscheiden sich Motorräder und Autos in ihrem Handling beträchtlich, ist man mit zwei Rädern auf gerader Strecke in der Regel schneller, so hat man spätestens in den Kurven das Nachsehen. Reduziert man nicht im richtigen Moment drastisch die Geschwindigkeit, fliegt man unweigerlich von dem Motorrad. Nach wenigen Sekunden wird man glücklicherweise zurück auf die Strecke teleportiert und kann am Renngeschehen ungehindert weiter machen. </p>
<p>Die Fahrzeuge sind alle liebevoll und bis ins Detail gestaltet, sogar der Innenraum lässt sich erkunden. Wenn es regnet oder bei nasser Fahrbahn spiegelt sich der Straßenbelag. Sogar die Scheibenwischer kommen bei schlechtem Wetter zum Einsatz. Optisch gibt es aber nicht mehr zu bieten als schon im Vorgänger, mein Höhepunkt war die komplett verschneite Nordschleife. Auf der echten Nordschleife würde man bei diesem Wetter vermutlich nicht einmal ein Fahrrad auf die Strecke lassen, ich durfte bei diesen Verhältnissen mit einem hochgezüchteten Motorrad gegen 4 bis 6 Autos eine Runde drehen.</p>
<p>In PGR4 wurde sogar an ein Schadensmodell gedacht, Schäden am Auto haben aber z.B. im Gegensatz zu Forza2 oder Grid keine Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Leider wurden auch nicht alle Fahrzeuge mit Schadensmodell versehen, bei Autos wie dem Enzo Ferrari scheint es fast, als seien sie ausgenommen von den Rückspiegeln unzerstörbar. Rast man mit voller Geschwindigkeit gegen eine Wand, hat im Enzo noch nicht einmal mit einem Kratzer zu rechnen. </p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Zu Anfang hat mich PGR4 als Besitzer des Vorgängers und begeisterter Rennsportfan positiv überrascht. Die neuen Wettereffekte, die Motorräder, der erweiterte Karriere-Modus und ein Schadensmodell hören sich auf dem Papier gut an, leider hapert es im Spiel an der Umsetzung. Desto länger ich mich mit PGR4 beschäftigte, umso geringer war meine Motivation. Den Tiefpunkt erreichte ich während einer Stadtfahrt in Fernost bei der ich gegen Mitte des Rennens eingeschlafen bin. Das Schadensmodell im Spiel ist nicht der Rede wert, ebenso wenig haben mich die Motorräder beeindruckt die sich allesamt gleich fuhren. Im Karriere-Modus hat man spätestens nach der siebten oder neunten Weltumrundung alles gesehen, ein Endlosspiel bei dem sich alle Strecken nach einer Zeit gleichen.</p>
<p>Die Wettereffekte sind dagegen noch die schönste Neuerung, eine Rennstrecke die man auswendig glaubte bietet im Nebel nochmal ein komplett neues Fahrerlebnis. Ansonsten bietet PGR4 die gleichen Eigenschaften seines Vorgängers und ist damit nur ein solider Nachfolger. Fans der Serie werden sowieso zugreifen, alle anderen sollten sich den Kauf gut überlegen, Besitzer des Vorgängers können auf Teil 4 gut verzichten.</p>
<p><strong>7 von 10 Schlaftabletten</strong></p>]]></content:encoded>
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		<title>DVD Vision 01/2009</title>
		<link>http://www.fuchsfront.de/2008/12/23/dvd-vision-012009/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 17:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rotfuchs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Magazine]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Computec]]></category>

		<category><![CDATA[Cypress]]></category>

		<category><![CDATA[DVD]]></category>

		<category><![CDATA[DVD Vision]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem unrühmlichen Ende des Cypress Verlag schafft es die DVD Vision wieder an den Kiosk - Mein Eindruck zum neuen Heft.
Auf dem Cover steht DVD Vision in großen, vertrauten Buchstaben und trotzdem fühlt sie sich anders an. Ungewöhnlich vertraut und doch irgendwie fremd. Die neue DVD Vision von Computec ähnelt nur noch äußerlich der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach dem unrühmlichen Ende des Cypress Verlag schafft es die DVD Vision wieder an den Kiosk - Mein Eindruck zum neuen Heft.</strong></p>
<p>Auf dem Cover steht DVD Vision in großen, vertrauten Buchstaben und trotzdem fühlt sie sich anders an. Ungewöhnlich vertraut und doch irgendwie fremd. Die neue DVD Vision von Computec ähnelt nur noch äußerlich der Vision vergangener Tage aus dem Cypress Haus.<span id="more-130"></span></p>
<p>Da wundert es einen auch nicht dass man den Start der neuen DVD Vision ganz heimlich, vorsichtig und ohne große Ankündigung veranlasste. Gerade mal für eine Ankündigung im DVD-Forum und auf der WideScreen Vision Hauptseite, wenige Tage vor dem offiziellen Kiosk-Verkauf hat es gereicht. Unverständlich, wie ich finde, die neue DVD Vision kann durchaus überzeugen wenn man mit anderen Erwartungen an diese Zeitschrift heran geht. </p>
<p>Als erstes sollte einem bewusst werden, dass die neue DVD Vision keinesfalls da anknüpft wo die alte Vision aprubt beendet wurde. Ganz im Gegenteil, abgesehen von dem Cover hat das neue Magazin beinahe nichts mit der alten Vision gemeinsam. Das Editorial mag mit der geteilten Seite für Impressum und Vorwort noch Erinnerungen an früher wecken, aber spätestens in der Newsrubrik oder dem Layout für die DVD-Kritiken hat man eine völlig andere Zeitschrift vor sich.</p>
<p>Ein zweiter sehr wichtiger Punkt für den Kiosk-Käufer und Zeitschriften-Sammler ist der Inhalt. Im Prinzip handelt es sich bei der neuen DVD Vision nur um eine Zusammenstellung der wichtigsten DVD-Veröffentlichungen die in dieser Form auch schon in der Widescreen Vision abgedruckt wurden. Film-Interessierte denen die WSV bisher aufgrund des hohen Preises zu teuer war, können unbesorgt zugreifen und erhalten eine solide Grundlage für den nächsten Einkauf. Sammler müssen sich wohl ober übel für eines der beiden Magazine entscheiden.</p>
<p>Sollte man sich mit den Einschränkungen abgefunden haben oder davon nicht betroffen sein, ist ein Blick in die neue Vision durchaus empfehlenswert. Neben dem Newsbereich mit DVD- und Kino-Charts enthält die Ausgabe 01/2009 noch einen 6 Seiten starken Hardware-Bereich sowie die bluvision. Letzteres ist ein &#8220;Heft im Heft&#8221; und enthält alle BluRay-Kritiken auf gesondert blau umrandeten Seiten. Danach folgt sofort auf 4 Seiten die Titelstory &#8220;The Dark Knight&#8221;. Die DVD-Kritiken ziehen sich schließlich - nach Genre sortiert - fast bis zur letzten Seite. Die letzten drei Seiten opferte man dann aber doch noch für eine große Tabelle in der alle Neuerscheinungen für den Januar 2009 aufgelistet sind.</p>
<p>Bis auf ein paar grobe Schnitzer, z.B. in der Kritik zu &#8220;The Illusionist&#8221; wird auf eine Kritik zu &#8220;Rescue Dawn&#8221; falsch verwiesen, hat mir das Lesen durchaus Spaß bereitet. Von der alten DVD Vision unter Cypress habe ich damals nur wenig mitbekommen, lediglich 2-3 Ausgaben befinden sich in meiner Sammlung. Daher hatte ich keine Probleme mit dem Umstieg bzw. dem neuen Layout und Schreibstil. Was mich dann aber doch ärgerte waren die englischen Genre-Bezeichnungen (&#8221;Comedie&#8221;) welche gerne mal in einer Kritik eingebaut werden. Das stört den Lesefluss in den ansonsten gut gelungenen Texten. </p>
<p>Die neue DVD Vision ist typisch für Computec auf 100 Seiten begrenzt, erscheint jeden zweiten Monat und ist für 3,50 Euro am gut sortieren Kiosk zu haben. Da die Vision als Sonderheft weitergeführt wird gibt es kein Abo, der Weg zum Kiosk bleibt einem damit nicht erspart, mit etwas Glück und entsprechenden Erfolg kann sich dies allerdings noch ändern. </p>
<p>Ich drücke die Daumen.</p>
<p><strong>Link</strong><br />
<a href="http://abo.widescreen-vision.de/?menu=orderform&#038;c_id=11&#038;m_id=13">http://abo.widescreen-vision.de/?menu=orderform&#038;c_id=11&#038;m_id=13</a><br />
<a href="http://www.widescreen-vision.de/?article_id=670007">http://www.widescreen-vision.de/?article_id=670007</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gewinnspiel</title>
		<link>http://www.fuchsfront.de/2008/09/21/gewinnspiel/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 14:21:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rotfuchs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausruf]]></category>

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		<category><![CDATA[Seiten/Blogs]]></category>

		<category><![CDATA[Filmvisionaere]]></category>

		<category><![CDATA[Forum]]></category>

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		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>

		<category><![CDATA[TeleMassaker]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach kleiner Blog-Pause freut es mich, nun auch hier das neue Gewinnspiel-Forum auf Filmvisionaere ankündigen zu können.
Ich war schon leicht Durcheinander als mir Travis vor einiger Zeit schrieb, er hätte ein paar gute Kontakte zu Filmverleihern und könnte uns vielleicht ein paar DVDs für ein Gewinnspiel zur Verfügung stellen. Das Filmvisionaere Forum ist gerade erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach kleiner Blog-Pause freut es mich, nun auch hier das neue Gewinnspiel-Forum auf Filmvisionaere ankündigen zu können.</strong></p>
<p>Ich war schon leicht Durcheinander als mir Travis vor einiger Zeit schrieb, er hätte ein paar gute Kontakte zu Filmverleihern und könnte uns vielleicht ein paar DVDs für ein Gewinnspiel zur Verfügung stellen. Das <a href="http://www.fuchsfront.de/2008/06/21/90/">Filmvisionaere Forum</a> ist gerade erst gestartet, eine große Reichweite ist im Internet praktisch noch nicht vorhanden. Wer sollte sich für uns schon interessieren? Tatsächlich lag ich mit meiner Annahme so ziemlich verkehrt, es gab durchaus spendable Filmverleiher die unsere kleine Gemeinschaft unterstützen. <span id="more-119"></span></p>
<p>Die Folge der gütigen Spende resultierte in der Planung und Umsetzung eines Gewinnspiel-Forums. Ich müsste allerdings lügen, wenn ich behaupten würde dass die Planungsphase schnell abgeschlossen wäre. Tatsächlich schob man das Thema vor sich hin, irgendwann würde sich schon ein passender Zeitpunkt finden. Für mich standen in der Zeit ein Praktikumsbericht mit Präsentation an, ich dachte nicht einmal ansatzweise daran mich mit einem Gewinnspiel in naher Zukunft zu beschäftigen.</p>
<p>Vor wenigen Tagen ist das Gewinnspiel-Forum nun gestartet, was ohne die Hilfe des starken Moderations- und Administrationsteams wohl immer noch in der Planungsphase gewesen wäre. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Beteiligten und den Filmverleihern für ihre Spende bedanken. </p>
<p>Jedes Mitglied im Filmvisionaere Forum ist an der Teilnahme des Gewinnspiels berechtigt, eine Mitgliedschaft im Forum ist natürlich kostenlos. Die Teilnahmebedingungen stehen in den jeweiligen Thread der zu verlosenden DVD. Des weiteren gibt es noch einen angepinnten Thread mit allgemeinen Informationen zu dem Gewinnspiel. Ich drücke jedem Teilnehmer die Daumen und hoffe auf eine rege Teilnahme. </p>
<p>Es wird sich zeigen ob sich ein Gewinnspiel-Forum auch in Zukunft auf Filmvisionaere seine Daseinsberechtigung hat. Ich werde diesen Bereich aufmerksam beobachten und mir vielleicht mal etwas ähnliches für TeleMassaker und Fuchsfront überlegen. </p>
<p><strong>Links:</strong><br />
<a href="http://www.filmvisionaere.com/forumdisplay.php?f=24">http://www.filmvisionaere.com/forumdisplay.php?f=24</a><br />
<a href="http://www.filmvisionaere.com/index.php">http://www.filmvisionaere.com/index.php</a></p>]]></content:encoded>
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